Schmidt und Zerlett
Ach was muss man oft von bösen
Männern hören oder lesen,
wie zum Beispiel hier von diesen,
welchen Schmidt und Zerlett hießen.
Menschen necken, Witze machen,
über ernste Sachen lachen,
Unsinn, Possen, Spott und Hohn,
das ist dem Schmidt seine Passion.
Zerlett macht am liebsten Krach.
An der Orgel, weh und ach,
mit vielen bösen Dezibelen,
tut er gerne Menschen quälen.
Schlimm genug wird mancher sagen,
doch es gibt noch mehr zu klagen,
denn er ihr schönster Zeitvertreib,
ist die holde Weiblichkeit.
Busen, Po und stramme Stelzen,
dreist durch alle Betten wälzen,
ganz egal was sie ergattern,
hauptsach’ es gibt was zu knattern.
Seht da ist die Witwe Bohlen,
kurzes Kleidchen, hohe Sohlen,
ein Körper wie ne Cola-Flasche
und dazu ein Haufen Asche.
Der kluge Plan ist schnell gefasst,
die bekommt mal einen verpasst,
die nehmen wir mal so richtig ran,
biss er Peep nicht mehr sagen kann.
Schnell ist alles arrangiert,
Witwe Bohlen wird verführt,
in Zerlett’s schwulem Partykeller,
geht ihr Atem hörbar schneller.
Bei Schaumwein, Obstler und Likörchen
flüstert man ihr Zeug ins Öhrchen
und die Gute wird ganz kirre
lacht und kichert schon wie irre.
Schmidt und Zerlett ohne Ehre
schneiden heimlich mit der Schere
schnippel schnappel voller Tücke
in ihr Kleidchen eine Lücke.
Schwupp, da fällt der erste Träger,
für die beiden Schürzenjäger
Schwuppdiwupp, jetzt Nummero zwei,
gleich liegt Witwe Bohlen frei.
Kinder, jetzt wird’s aber Zeit,
denn Frau Feldbusch ist schon breit,
Pardauz da fliegt die Türe auf,
das Schicksal, das nimmt seinen Lauf.
Im Rahmen steht der Dieter Bohlen,
und ruft: “Der Teufel soll euch holen!
Wir ließen uns erst gerade scheiden
und schon tut ihr’s mit Verona treiben.
Aber wartet das gibt Krieg,
jetzt mach ich für euch Musik,
man will in Sicherheit sich bringen,
doch Dieter fängt schon an zu singen.
Und er hat nicht nur leer gedroht,
nach dem Refrain sind alle tot,
der Tag bricht an und es wird heller,
in Zerlett’s schwulem Partykeller.